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Informelles Lernen

Die Entwicklung von beruflichen Schlüsselkompetenzen wie Stresstoleranz, Selbstmotivation, Ziel- und Zeitmanagement, Team- und Kommunikationsfähigkeit wird in Weiterbildungsseminaren lediglich angestoßen. Nachhaltig gelernt und trainiert werden diese Fähigkeiten vor allem in alltäglichen Herausforderungen wie im Familien- und Berufsalltag, im Ehrenamt und Sport, kurz: an den sogenannten informellen Lernorten. 70 Prozent der für den Beruf wichtigen Fähigkeiten werden im privaten und beruflichen Alltag gelernt.
Wir sehen in den Lernorten des Alltags echte Kompetenzcenter, die gezielt genutzt werden können. Eltern, die Nacht für Nacht von ihrem schreienden Baby geweckt werden, müssen lernen, ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Haben sie die Stress-Regulierung/Emotionsregualtion einmal gelernt, können sie diese künftig auch bei schwierigen Mitarbeitern und stressigen Kunden einsetzen.

  • Hintergrund Text zum Informellen Lernen: Livingstone, David, W.: Informelles Lernen in der Wissensgesellschaft. Erste kanadische Erhebung über informelles Lernverhalten. In: QUEM-Report Heft 60:Kompetenz für Europa. Wandel durch Lernen – Lernen durch Wandel. Referate auf dem internationalen Fachkongress 21.–23. April 1999 in Berlin, S. 65–91
  • Informelles Lernen (Wikipedia Eintrag)

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