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Positive Beziehung fördern

Positive Beziehungen entstehen durch die alltäglichen Begegnungen und weniger durch seltene dafür lang andauernde Beziehungszeiten.
Beispiele:
* Begegnungen bei den Mahlzeiten oder beim Begrüßen oder Verabschieden
* Wenn das Kind sich an Sie wendet, um Ihnen etwas zu zeigen oder etwas zu fragen

Ob wir einander in der Familie als angenehm erleben oder uns das Miteinander nur schwer fällt, hängt von der Qualität der familiären Beziehungen ab. Fördern Sie also die positiven Beziehungen in Ihrer Familie zu Ihren Kindern, zu Ihrem Partner als Eltern-Partner aber auch zu Ihrem Partner als Ehe-Partner. So werden Sie ein starkes Team, das die Herausforderungen einer Familie meistern wird.

Übung: Wenn Sie sich untenstehendes Video anschauen, dann beobachten Sie Mutter, wie Sie sich einerseits voll und ganz dem Kind zuwendet sich dann aber auch klar abgrenzt, um mit ihrer eigenen Tätigkeit fortzusetzen. Mutter und Sohn scheinen zufireden zu sein.
Sicherlich - es geht auch anders! Dies macht das Video darunter deutlich.

Zum Beispiel: Es überrascht vor allem berufstätige Eltern, dass häufige relativ kurze Zeiten effektiver für die positive Beziehung sind, als ausgedehnte Beziehungszeiten (z. B. ein Besuch im Kino oder im Freizeitpark), die jedoch nur einmal in der Woche oder noch seltener vorkommen. Bereits Kontakte von 30 Sekunden oder 1 bis 2 Minuten fördern eine positive Beziehung.

Diese kurzen Zeiten sollten dann möglichst häufig erfolgen, z. B. am Morgen, nach der Schule, am Abend, bei den Mahlzeiten, nach der Arbeit, usw.Nutzen Sie die Gelegenheiten zur positiven Zeit z. B. wenn das Kind sich im Verlauf des Tages an Sie wendet, wenn Sie aus dem Haus gehen, von der Arbeit nach Hause kommen oder wenn sich etwas Besonderes ereignet.